Zum Shop

Zertifizierung

Ecogarantie ist das eingetragene belgische Warenzeichen für ökologische Produkte. Ecogarantie-Produkte unterliegen unabhängigen Kontroll- und Zertifizierungsstellen.

Ecogarantie-Produkte garantieren:  

  • Größtmöglicher Gebrauch von biologischen Pflanzenrohstoffen  
  • Verbot von Tierversuchen an Fertigprodukten   
  • Verbot von petrochemischen Inhaltsstoffen   
  • Enthaltung des Gebrauchs von schädlichen Mineralien  
  • Verbot von Bestrahlung der Produkte  
  • Verbot des Gebrauchs von genmanipulierten Produkten   
  • Maximierung der biologischen Abbaubarkeit   
  • Strikte Regelung des Gebrauchs von Stabilisatoren,  Emulgatoren, Konservierungsmitteln 

Die Auswahl der Bestandteile basiert auf den Grundregeln der Nachhaltigkeit und der ökologischen Verantwortung. Landwirtschaftliche Bestandteile stammen aus ökologischem Landbau, es sei denn, es kann nachgewiesen werden, dass sie in ökologischer Qualität (k.b.A.) nicht verfügbar sind. Sofern dies der Fall ist, wird es in den entsprechenden Spezifikationen erwähnt. 

Synthetische Stoffe, Farb- und Konservierungsstoffe werden nur sehr beschränkt verwendet. Die positive Liste beschreibt nur jene Substanzen, die wegen ihrer speziellen Eigenschaften und ihrer Funktion im Produkt, nicht kurzfristig durch bessere und ökologischere Alternativen ersetzt werden können.

Der Gebrauch genetisch veränderter Organismen (GMO) und der Einsatz von Gentechnologie in der Produktionskette ist verboten.

Endprodukte dürfen nicht im Tierversuch getestet werden. An deren Stelle werden alternative Methoden benutzt.

Bei der Erstellung der Kriterien wurden die Vorgaben der Europäischen Union, die für die Vergabe des europäischen Umweltzeichens (Euroblume) gelten, berücksichtigt, da es das Ziel ist, die Kriterien auf europäischer Ebene zu harmonisieren.

Liste nicht zugelassener, mineralischer Stoffe:

  • Mineralöl und -derivate   
  • Bor und seine Verbindungen  
  • Phosphor, Phosphate und ihre Derivate (Phosphonate)   
  • Silicone und Siliconverbindungen  
  • Mineralsäuren (H3PO4, HCl, H2SO4,... und deren Derivate)  
  • Mineralbasen (mit der Ausnahme von NaOH, Ca(OH)2, Mg(OH)2, KOH welche erlaubt sind, sofern sie 0,05% in der Zubereitung nicht überschreiten und keine anderen Substanzen, die Irritationen hervorrufen, beigemischt sind.)

Beispiele nicht zugelassener, chemischer Verfahren:

Amidierung im Fall von Hauptbestandteilen wie in Tensiden

  • Quaternisierung
  • Entfärbung, Desodorierung (unter Verwendung tierischer Stoffe)
  • Sulfonierung (als Hauptreaktion)
  • Ethoxilierung
  • Verfahren unter Verwendung von Quecksilber (Amalgamverfahren)  Propoxylierung
  • Chlorchemie (Chlorgase, Chlorderivate) mit Ausnahme von Leitungswasser

Beispiele nicht zugelassener mikrobieller Verfahren:
Clonen, Zellkulturen und Methoden, die auf gentechnisch veränderten Organismen (GMO) basieren: Genetisches Material, welches in einer Weise verändert wurde, so dass es nicht mehr durch Reproduktion oder Rekombination natürlich gewonnen werden kann.

Beispiele verbotener Tenside:

  • Lineares Alkylbenzolsulfonat,
  • Quats (quaternäre Ammoniumverbindungen),
  • Alkylphenol-Polyethylenglycolether (EPEO) wie Nonylphenolethoxylate;
  • Alkylphenolethoxylate (APEO) oder andere
  • Alkylphenolderivative (APD),
  • Aminethoxylate, EO/PO Blockpolymere,
  • sekundäre Alkansulfonate (SAS),
  • Fettalkoholethoxylate,
  • Toluolsulfonate,
  • amphotere Tenside pflanzlichen Ursprungs: Oleo-Ampho-Polyglycinate, Alkyl-Amido-Ampho-Polypeptide, Carboxylate

Beispiele verbotener, chemisch synthetisierter Halbfertigprodukte

  • chemisch synthetisierte Farbstoffe
  • chemisch synthetisierte Duftstoffe (Phenol, Cumolsulfonate,...) und Hilfsstoffe für Duftstoffe (Nitromoschusverbindungen,..) ? polycyclische  Moschusverbindungen
  • chemisch synthetisierte Antioxidantien
  • chemisch synthetisierte Weichmacher
  • chemisch synthetisierte Öle und Fette
  • Silicone, optische Aufheller, auf EDTA und dessen Salze basierende Chelatbildner, Polycarboxylate, Polyacrylate, Jod enthaltene Substanzen, Formaldehyd, Glutaraldehyd, Glykol, Isopropanol und andere synthetische Alkohole, Cellulose-Verdünner, Testbenzin, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Benzol und -derivate, Ketone, Sulfonaminsäuren und Amidosulfonsäuren ?....

Umweltkriterien
Die Umweltkriterien entsprechen bezüglich der aeroben und anaeroben biologischen Abbaubarket sowie bezüglich der aquatischen Toxizität denen zur Vergabe des  EU-Öko-Labels und werden an dieser Stelle nicht wiederholt.

Energieverbrauch
Die zur Produktion und zum Verpacken verwendete Elektrizität muss aus erneuerbaren Energiequellen stammen (Grüne Elektrizität).

Es werden Anstrengungen des Mutterunternehmens unternommen, „Grüne Energie“ in der gesamten Produktbiografie einzusetzen, indem die Subunternehmer eine entsprechende Absichtserklärung unterschreiben. Diese Absichtserklärung erlaubt den Subunternehmern, ihre Unternehmen innerhalb von drei Jahren auf „Grüne Energie“ umzustellen.

Transparenz, Kommunikation, Werbung und Claims
Die Kommunikation, Werbung und Claims des Unternehmens über sein komplettes Angebot und alle  Produkte müssen wahr sein und dürfen Konsumenten  nicht irreführen.   Der Claim „ohne Tierversuche“ ist verboten. 
 

Der Link zum englischen Originaltext der Kriterien:

ECOGARANTIE SPECIFICATIONS

Link: www.ecogarantie.com

Um Pdf-Dateien anzusehen, benötigen Sie den Acrobat Reader. Die neueste Version
können Sie sich hier herunterladen:


ÖKOCLEAN100 GmbH | Rudolf-Diesel-Str.19 | D-26670 Uplengen | info@oeko-clean-100.com